Glossar zu Begriffen der Haarentfernung

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 Elektrolyse-Fachbegriffe und Glossar

 

Schnellübersicht


Anagen: Ein voll entwickeltes wachsendes Haar. 

Virilismus (adrenal): Ein Leiden, welches mit den Adrenaldrüsen zusammenhängt oder der Sekretion derselben und vom Auftreten männlicher Sekundär-Geschlechtsmerkmale bei Frauen begleitet wird.

Androgene:  Ein Steroidhormon, wie z.B. Testosteron oder Androsteron, das die Entwicklung und Erhaltung männlicher Charakteristiken kontrolliert.

Anode: Eine positiv geladene Elektrode, z.B. einer elektrolytischen Zelle, Batterie oder Elektronenröhre.

Elektrolyse nach der Blend-Methode:  Haarentfernung durch Elektrolyse, indem galvanischer (Gleich-) Strom kombiniert mit Wechselstrom (kurzwelliger Strom) angewendet wird.

Katode:  Eine positiv geladene Elektrode.

Kaustisch: Damit wird eine Substanz bezeichnet, die aufgrund eines chemischen Vorganges brennend, ätzend, auflösend oder wegfressend wirkt.

Cimetidine:  Ein frei erhältliches Arzneimittel (C10H16N6S), dass die Androgen-Sekretion und Rezeptoren-Affinität im Menschen hemmt.

Cushing-Syndrom:  Eine bösartige neue Geschwulst, welche im Epithelgewebe entsteht.

DNS-Sequenzierung:  Wird auch DNA-Fingerprinting oder genetischer Fingerabdruck genannt.

EIRP (Effective isotropic radiated power): Effektive isotrope abgestrahlte Leistung bzw. ausgestrahlte Energie, Strahlen, Wellen oder in Form von Partikeln.

Elektrischer Druck: Elektromotorische Kraft oder Potentialunterschied, der normalerweise in Volt angegeben wird.

Elektrolyse: Chemische Veränderung, insbesonders eine Aufspaltung, die in einem Elektrolyt durch elektrischen Strom erzeugt wird.

Elektrolyt:  Eines von verschiedenen Ionen, wie z.B. Silberchlorid , Natrium, Kalium oder Chlorid, welches von Zellen benötigt werden, um die elektrische Ladung und den Fluss der Wassermoleküle über die Zellmembran zu regulieren.

Elektrophorese: 1) Die Wanderung geladener Kolloidteilchen oder Moleküle durch eine Lösung unter dem Einfluss elektrischer Spannung (normalerweise mit Hilfe von versenkten Elektroden).

FDA (Food and Drug Administration): Die stattliche Behörde in den USA, die für die Zulassung von medizintechnischen Geräten, Arzneimitteln und/oder Verfahren für die öffentliche Sicherheit zuständig ist.

Galvanische Elektrolyse: Die galvanische Elektrolyse wird im Hautgewebe mit Hilfe einer einzuführenden Sonde oder Nadel vorgenommen, um so den Haarfollikel zu zerstören.

Galvanische Hauterneuerung (G.S.R.): Eine dermatologische Anwendung mit dem Ziel der Kollagenproduktion, Faltenreduktion, Fleckenentfernung und einer allumfassenden Stimulation.

Hertz: Die Maßeinheit der Frequenz, wobei 1 Hertz genau einer Schwingung pro Sekunde entspricht.

Hypothyreoidismus: Unzureichende Produktion von Schilddrüsenhormonen (Schilddrüsenunterfunktion).

Hirsutismus: Extrem starker Haarwuchs, oft abnormal verteilt.

 Iatrogen: Durch eine ärztliche Handlung, Einwirkung oder Therapie beim Patienten verursacht.

Ionisierend:  Komplett oder teilweise in Ionen verwandelt.

Lanugo(-haare):  Feines Flaumhaar, wie z.B. auf einem Blatt, einem Insekt oder einem neugeborenen Baby.

Microamps: Eine Einheit des elektrischen Stroms im Meter-Kilogramm-Sekunden-System.

Mikrolyse:  1) Die Wanderung geladener Kolloidteilchen oder Moleküle durch eine Lösung unter dem Einfluss elektrischer Spannung (normalerweise mit Hilfe von versenkten Elektroden).

Natriumhydroxid (NaOH:) Ein weißer opaker bröckeliger Feststoff mit einer faserigen Struktur, der bei der Reaktion von Branntkalk oder Calciumhydroxid (Kalkmilch) mit Natriumcarbonat entsteht.

Nicht eindringend:  Eine Elektrolyseanwendung ohne Nadel (kein Eindringen durch oder von einer Nadel: auch transdermale Inokulation/ transdermale Medikation genannt).

Ohms:  Eine Einheit "Ohm" gibt den Widerstand zweier Punkte an, zwischen denen ein Ampere elektrischer Strom fließt (bei einem Potenzial von einem Volt zwischen den Terminalen).

Oszillator:: Gerät zur Erzeugung von (elektrischen) Schwingungen oder Wechselstrom.

Eierstockkrebs: Dazu gehören verschiedene bösartige Geschwülste, für die eine Gewebswucherung anaplastischer Zellen kennzeichnend ist.

Papille:  Ein kleiner warzenähnlicher Vorsprung, wie z.B. eine Ausstülpung auf der Haut, an der Haar - oder Federwurzel oder am Ansatz eines sich entwickelnden Zahnes.

Salicylsäure: Eine weiße kristalline Säure, C6H4(OH)(COOH), die zur Herstellung von Aspirin, als Konservierungsstoff und zur äußerlichen Behandlung von Hauterkrankungen, wie z.B. Ekzemen verwendet wird.

Kurzwellen/Radio-Frequenz (RF):  Haben eine Wellenlänge von 10 - 200 Metern.

Stein-Leventhal-Syndrom: Zystenwachstum und präkanzeröse Läsionen im Eierstock.

Synergismus: Das Zusammenwirken von unterschiedlichen (Arzneiwirk-)Stoffen, Einflussfaktoren oder Muskeln, die sich gegenseitig fördern, bei denen die Gesamtwirkung größer ist als die Summe der Einzelwirkungen. [syn: interaktiv] [ant: antagonistisch].

Thermolyse : Physiologie. Wärmeableitung vom Körper, wie z.B. beim Verdunsten.

Transdermale Elektrolyse: Durch die Haut - transdermale Inokulation/ transdermale Medikation.

µa:  Einheit einer elektrischen Stromstärke, die in Ampere gemessen wird.

Viskosität: Die Viskosität bezeichnet das Fließverhalten einer Flüssigkeit. Hohe Viskosität bedeutet Zähflüssigkeit, eine niedrige dagegen Dünnflüssigkeit. 

Watt: Maßeinheit der Leistung, insbesondere der elektrischen Leistung (gemessen in Watt oder Kilowatt).